Vokü Spiel

Vokü ist ein Kartenspiel für 3-5 Personen. Es dreht sich alles ums Kochen und Essen.
Vokü ist eine Abkürzung für Volxküche und bezeichnet ein selbstorganisiertes Gruppenkochen bei dem ehrenamtliche Köch*innen Mahlzeiten zu erschwinglichen Preisen bereiten. Neuerdings hat sich auch die Bezeichnung KüfA etabliert, eine Abkürzung für Küche für Alle. Im Spiel schlüpfst Du in die Rolle eines solchen Vokü-Kochs oder einer ebensolchen Küfa-Köchin. Wer mit rethorischem Geschick und spielerischer Rafinesse die meisten Mitspielenden von seinem oder ihrem Essen überzeugen kann erhält die meisten Sternis und gewinnt so das Spiel. Doch vor das Kochen haben die Götter (oder andere Kreaturen) die Nahrungsbeschaffung gestellt: ihr müsst erstmal zum Containern gehen… Sei es bei Agli, Königs oder Biofrisch es kann immer wieder passieren, dass Du einige Nieten aus dem Stapel angelst – doch auch eine gut zubereitete Schuhsohle könnte eventuell Gäste locken. Denn es ist alles nur eine Frage Deiner Überzeugungskraft. Du kannst Dein Gericht in ausschmückenden und ausschweifenden Beschreibungen des exquisiten Kochvorgangs Deinen Mitspieler*innen schmackhaft machen, dass Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft – jedoch am Ende Deiner Rede müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden. Und dann können alle sehen, was Du da verbraten hast. Manchmal führt das schon zu einiger Belustigung. Nebenbei könnt Ihr außerdem noch Sprachen lernen: das Spiel ist komplett auf englisch, deutsch und spanisch übersetzt.

Vokü Spiel verpackt

Pizzaofen

Ist das Kunst oder kann man das Essen?

Baustoffliste Pizzaofen:

  • Das Fundament wird im einfachsten Fall U-förmig und sollte mindestens 1,20 m hoch sein
  • Je nach Größe des Ofens und des Fundaments Fensterstürze – ca. 5 Stück
  • Sand und Lehm.
  • ca. 100(+10) Vollziegel
  • Ofenrohr
  • Nagel und Schnur
  • der Ofen kann mit einer Kalkputz oder Zementschicht geschützt werden

Lehm-Mörtel: Der Mörtel darf nicht zu klebrig sein. Das ist ein bisschen wie beim Spätzleteig: kleben muss er, aber nicht an der Hand.

 

Bauanleitung Pizzaofen:

  • Du baust das U-Fundament, die Fensterstürze möglichst eben auf das U legen, bis hierher wird mit Zement gearbeitet. Das Fundament ist nicht ganz quadratisch, da die Öffnung etwas über den Kuppelgrundriss hinausragt. Also z.B. 1,0 x 1,20 m wäre ein gutes Maß – sehr viel größer sollte der Ofen allerdings auf keinen Fall werden, weil sonst die Kuppel zu hoch wird und die Pizza nicht mehr richtig backt.
  • Darauf dann eine etwa daumendicke Lehm-Mörtel-Schicht (Stück für Stück vorgehen, sonst zieht der Lehm schon an) und darauf die Ziegel der Bodenplatte im Verbund mit kleinstmöglichen Fugen verlegen.
  • Alle Steine vorher kurz in Wasser tauchen
  • Wenn Die Bodenplatte komplett ist darauf eine handvoll feinen Sand und einen Schluck Wasser verteilen und die Platte mit einem Ziegelstein schleifen. Immer wieder Sand und Wasser nachgeben und mindestens eine halbe Stunde mit kreisenden Bewegungen schleifen, bis alle Fugen und Löcher zu und alle Kanten glatt geschmirgelt sind. (Daher muss die Platte so eben wie möglich sein, dann sparst Du viel Schleifarbeit). Es sollte so glatt sein, dass man mit dem Pizzaschieber nirgends hängen bleibt.
  • Nun ermittelst Du die Mitte der Kuppel (nicht die Mitte der Grundplatte) und schlägst einen kleinen Nagel ein – oder sicherer verwendest eine kleine Schraube – es darf halt nicht rausgehen oder sich langsam rausziehen. Möglichst weit unten bindest Du eine stabile Kordel/Schnur fest und machst an der äußersten Kante der Kuppel einen Knoten.
  • Dann kommt die Öffnung dran. Die Öffnung darf nicht zu groß sein, etwa die halbe Kuppelhöhe weniger der Ziegelstärke. Ich verbaue die Ziegel immer hochkant. Hier hilft eine Holzschablone, geht aber auch ohne. Bei Verwendung einer Schablone musst Du diese auf zwei Leisten stellen, die Du, wenn fertig, rausziehen kannst, sonst klemmt die Schablone für immer fest. Der oberste Stein muss ein 3/4 Stein sein – dort wird das Ofenrohr eingesetzt. Der Knoten in der Schnur sollte am Ende dieses 3/4 Steins sein. Das Rohr solltest Du jetzt schon testweise hinhalten und prüfen ob´s passt. Das Rohr sollte unten etwas angeschrägt sein: auf der Ofeninnenseite etwas höher als vorne an der Öffnung. Vorne ans Rohr kann man eine kleine Lasche schweißen, die auf dem 3/4-Stein aufsitzt und verhindert, dass das Rohr durchrutscht. Improvisierterweise kann man auch zwei Schlitze flexen und eine Lasche nach vorne biegen und dann das Rohr so aufsetzen. Das Rohr sollte dann mit der Vorderkante etwa einen kleinen fingerbreit unter der Öffnung abschließen. Wenn der Kamin schlecht zieht das Rohr lieber ein paar Millimeter höher machen – dann verlierst Du zwar Energie, aber es qualmt nicht raus)
  • Nun entfernst Du die Schablone, wenn die Öffnung stehen bleibt ist alles gut und Du kannst die erste Reihe setzen.
  • Jeder Stein wird nun in der Neigung der Schnur und mit seinen Ecken am Knoten ausgerichtet.
  • Du schlägst mit einem (guten) Maurerhammer die störenden Ecken der Ziegel ab, bis innen (und am besten auch außen) eine möglichst kleine Fuge bleibt. Von außen mit Lehm verschmieren und dann Ziegelscherben-Stücke in die Ritzen stecken, solange der Lehm noch feucht ist. So einmal rum. Auch mal checken, ob es sich gut ausgeht, oder ob besser zwei dreiviertel Steine anstatt eines letzten Ministeins reinpassen. Die erste Reihe lässt sich gut mit ganzen Steinen bauen.
  • Dann kommt die zweite Reihe, diese auch wieder an der Öffnung starten. Die Steine müssen jetzt kleiner werden. Gemauert wird immer im Verbund: keine vertikalen Fugen erzeugen, sondern die Steine optimal versetzen. Die Steine brechen nicht immer wie gewollt, können aber evtl später im Prozess wieder gebraucht werden. Also keine Scheu und klopfe ein paar Ziegel klein. Diese Reihe sollte auch noch ohne Stütze zu setzen sein.
  • Bei der dritten Reihe muss das Ofenrohr eingesetzt werden und wahrscheinlich abgestützt werden. Die Steine sollten so noch halten, vielleicht brauchst Du eine Stütze in der Mitte der Reihe, genau gegenüber des Rohrs.
  • Die nächste Reihe braucht nun sicherlich Stützen – ich nehme dazu einfach einen aufrechten Ziegel und ein paar Scherben. Man muss aufpassen, dass die Schnur, mit der wir ja jeden Stein ausrichten, nicht von einer Stütze blockiert wird. Der erste Stein wird abgestützt, die nächten einfach rangeklebt. Diese Reihe sollte nun das Ofenrohr einfassen (klappt vielleicht nicht ganz, hängt vom Durchmesser der Kuppel ab)
  • Und dann geht die Kuppel ganz schnell zu. Noch zwei Reihen, fast waagrecht setzen, die Scherbenstücke in den Fugen nicht vergessen! Es kann sein, dass es sinnvoll ist die Reihen aufzugeben und mehrere Steine so zu bearbeiten, dass ihre Kanten jeweils am Knoten sind und nur sehr kleine Fugen bleiben. Was schwer ist, aber Spaß macht, wenn´s passt.
  • Der letzte Stein ist immer ein bisschen gebastel, kann man schon mal zwei drei Steine verkloppen, bis man die richtige Form gefunden hat.
  • Ofen ausräumen, Stützen raus, Schnur und Schraube weg, Dreck raus kratzen
  • Ofen ganz sachte anschüren und hoffen, dass der Rauch gut abzieht
  • Nach einiger Zeit die Fugen kontrollieren und alle Risse mit sehr flüssigem Lehm zu schmieren
  • Am nächsten Tag kann der Ofen dann, wenn er langsam aufgeheizt wird, in Betrieb genommen werden!
 
Isolation und Witterungsschutz
Folgende Arbeitsschritte sind nötig, um den Ofen zu isolieren und zu schützen. Ich denke die Kuppel wird aber auch verputzt den Winter nicht ohne Risse überstehen, also entweder im Winter abdecken, oder ein Dachl bauen…
  • eine Mischung aus Lehm, Sand und Stroh herstellen (nicht zu knapp Stroh, wenig Sand)
  • eine etwa 4-5cm dicke Schicht auf den Ofen klatschen
  • um das Ofenrohr ein Ofendichtband oder ähnliches wickeln
  • darüber eine Form aus Hasendraht biegen, die nicht aufliegt, sondern ca. 1cm Abstand zur Kuppel hat (hier und da eine Masche aufknipsten und die Enden nach innen biegen für einen optimalen Abstandshalter)
  • das muss alles flott gehen, damit die Stroh Lehm Mischung noch feucht bleibt
  • jetzt einen Kalkputz auftragen, der Hasendraht ist die Armierung, also eine ca 3-4 cm dicke Putzschicht
  • nach etwa 3 Tagen langsam anheizen und dann Pizza mampfen!

Pro Tip:

Bauskizze anfertigen 😉

GunFinder

GunFinder ist eine datenbankgestützte Suchmaschine. Ich nutze sie um meine Backups zu durchsuchen. Ein Daemon überwacht  die eingetragenen Ordner auf Veränderung und aktualisiert die Datenbank bei Änderungen. Archive werden entpackt und durchsucht. In den Index werden nur die Dateien aufgenommen, die ich als relevant gekennzeichnet habe. Das geht mit einem glob-Pattern und wird dem Daemon als Argument übergeben. Bei pdfs und OpenOffice-Dokumenten wird der enthaltene Text extrahiert, nach Keywords analysiert und der bereinigte Text ebenfalls in der Datenbank abgespeichert. Der Vorteil gegenüber OS-Suchfunktionen liegt in der Geschwindigkeit: zwar dauert das Indizieren relativ lange, die Suche in der Datenbank aber nur wenige Sekunden. Für jeden Eintrag der Liste stehen drei Optionen zur Verfügung: öffnen mit dem Standardprogramm, den Pfad im Dateimanager öffnen und Datei kopieren.

Suche nach suche

 

Sourcecode:

 

 

Interesse:

Leider ist die Datenbankverbindung fest codiert, so dass GunFinder z.Z. nur auf meinem Rechner läuft.
Frag mich nach einer maßgeschneiderten Version.

Piratenregatta

Piratenregatta ist ein Spiel für zwei Personen, das ich gemeinsam mit einem Freund erfunden habe. Mit der Idee als Grundlage kreierten wir (drei Kommilitonen von der HdM Stuttgart und ich) sowohl die gedruckte als auch die Online-Version des Spiels. Eine Zusammenarbeit der Studiengänge Audio-Visuelle-Medien und Drucktechnik. Leider kann man das Online Spiel heute nur noch als Hotseat-Version benutzen, da der Server nicht mehr läuft. Ich hoffe auf einen Relaunch noch in diesem Jahrzehnt 🙂 Die Hotseat-Version findet ihr hier (leider sind beide Spielernamen nullen).

Den Spielplan konnte ich als Teil einer „Forschungsarbeit“ im Praktikum Messtechnik drucken: es ging darum die Passerabweichung bei einer Einfarben-Offsetdruckmaschine zu bestimmen. Niemand hatte etwas dagegen einzuwenden, dass ich neben den Noniusskalen auch noch mein Spiel mitdruckte – dreifarbig: Sonderfarben orange, braun und blau. Nebenbei mein erster Einsatz als Drucker an einer Heidelberger GTO52. Die Printversion hat dann aber nie endgültig das Licht der Welt erblickt, da ich die Kosten für Verpackung, Kaschierung, Spielfiguren, Chips, Anleitung usw scheute. Der Wilde3 Verlag ist mittlerweile aufgelöst und das Projekt liegt auf Eis bzw. auf Festplatte.

 



Du brauchst Flash für Piratenregatta!


Das Spiel

Zwei verfeindete Piratenkapitän*innen haben Wind von einem versteckten Piratenschatz bekommen.
Ihr übernehmt die Rolle eines Piratenkapitäns, heuert Matrosen an und rüstet euer Schiff aus.
Bergt mit Euerem Kapitän den Schatz von der Insel und bringt ihn in den sicheren Hafen.

Zwei Piratenkapitäne veranstalten eine Regatta zur Schatzinsel und zurück (schematische Darstellung, der Wasserstreifen in der Mitte ist natürlich viel länger).

 

Folder mit Spielanleitung

 

Spielanleitung Innen

Websaiten

Eine Linksammlung von Webseiten, die ich im Laufe der Zeit gebaut habe (thematisch und chronologisch sortiert, keine Vollständigkeit)

WordPress:

Typo3;

Statisch:

  • phantasie-werkstatt.de – die erste Spielwiese mit java-Applet-Malprogramm (very buggy, but nice)
  • www.wahrberg.de – Pures Html, nicht mobil und nicht responive, stattdessen eine Burg!

Andere:

  • vika.abc.xyz – ein Visitenkarten-Generator
  • squat.box – ein eigenes CMS zur Erzeugung von statischen Html-Seiten
  • gretamacri.com – Programmierung „GunCache“ , eine diy-caching-Lösung für externe Inhalte