Sesam öffne Dich!

Manchmal braucht man ein Sesam öffne Dich!

Eine Stimmerkennungssoftware, ein Fingerabdrucksensor oder die gute alte Gesichtserkennung zum Öffnen einer Eingangstür, die normalerweise sowieso offen steht, wäre wohl das, was einige Menschen als Overkill bezeichnen würden.

Daher habe ich darauf verzichtet großartige Sensoren zu verwenden. es geht darum eine Türe zu öffnen, falls sie geschlossen ist. Das soll einerseits einfach und schnell ablaufen, aber dennoch nicht jedem Zutritt verschaffen. Ein geheimes Klopfzeichen könnte die Lösung sein.

So reifte der Plan ein Piezomikrofon zu verwenden nach dem Vorbild von Grathio, der ein schönes Programm geschrieben hat, um Klopfzeichen zu erkennen. Leider erwies sich meine Hardware aber als zu unzuverlässig, so dass ich stattdessen einen kapazitativen Schalter verwendete. In der Praxis erwies sich dann aber die Idee als „Schalter“ die Türklinke zu nutzen unter den gegebenen Umständen leider als zu schwierig heraus (das Kabel zu verlegen).

So lässt sich nun der Sesam an einer geheimen Schraube öffnen. Ein Arduino beherrscht das Auslesen eines kapazitativen Schalters perfekt – mit der Hilfe einer library,

Als sehr benutzerfreundlich hat sich die Visualisierung einer Berührung des Schalters durch eine LED gezeigt – viele Nutzer benötigen ein visuelles Feedback um das Gerät bedienen zu können. Das ist natürlich eine große Sicherheitslücke und gilt es noch zu bereinigen (z.B. durch Irrlicher).

Wenn das korrekte Geheimzeichen eingegeben wurde schaltet Arduino den elektrischen Türöffner für einige Sekunden ein und man kann das Haus betreten,

Ab und zu will man dann aber doch den Zugangscode ändern. Auch daran hat Grathio bereits gedacht. Ich musste nur noch eine Speicherfunktion einbauen, damit auch nach einem Stromausfall die neue Parole erhalten bleibt (es wird in das EEPROM des Arduinos geschrieben).

Arduino Nano steuert einen Türöffner, liest einen kapatitativen Schalter aus und schaltet eine Led ein und aus.

Für das Schaltbild übernehme ich keine Gewähr, das ist nur so schnell hingeworfen (am Besten nochmal durchchecken). In der Realität habe ich nämlich noch einen Spannungsregler vor den Arduino geschaltet, damit ihm neben der Spule nichts passiert (daher auch die Freilaufdiode).

Hier der Quellcode meiner Version:

 

To be continued …

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