AppDancer

Dance mal wieder richtig App!

Verbinde Dein Smartphone mit dem WLAN „APPDANCER“
Öffne einen Browser (wenn nicht automatisch geöffnet wird) und navigiere auf eine beliebige Seite (z.B. http://dance.app)
Um das Spiel zu starten positioniere Dich vor der Kamera und dann Dance App !
Das Spiel startet automatisch, sobald ein Tanz erkannt wird – also bewegt Euch!
Solltest Du Level fünf oder höher erreichen, wirst Du in die „HALL OF FAME“ aufgenommen!
Viel Spaß beim Abrocken!

Setup:

  • raspberry pi
  • raspbian
  • mjpeg streamer
  • opencv
  • raspicam
  • hostapd
  • dnsmasq
  • WLAN-Antenne

Ein C++ Programm nimmt Bilder von der Raspicam auf und analysiert Bewegung. Bewegung wird als Tanz interpretiert – also bloßes Herumstehen vor der Kamera bringt nichts, man wird zu Hintergrund! Mit einer Background-Subtraction werden die bewegten Bildausschnitte extrahiert und auf dem Bild einer Bühne eingefügt. Das so entstandene Bild wird per WLAN und MJpeg-Stream versendet auf das Smartphone des Nutzers und dort angezeigt. Je höher das Level, also je länger und intensiver getanzt wird, umso psychedelischer werden die Farben.

Ein schöner Spaß für Groß und Klein!

 

Sourcecode:

In der Bounsrunde regnet´s Konfetti, aber höchstens 9999 zu gleich!

 

Squatopoly

Dieses Spiel ist besetzt!

Spielt solidarisch und besetzt gemeinsam ein berühmtes Gesellschaftsspiel ähnlichen Namens. Squatopoly ist ein Spiel für 2-8 Personen und ist dabei ganz anders als sein Vorbild.

Warum um den Kuchen streiten, wenn wir selber welchen backen können? Mit Squatopoly besitzt Du kein Stück vom Kuchen, sondern Du besetzt die ganze Bäckerei! Und zwar im Sitzen, am Wohnzimmertisch, gegen Samstag Abend, mit der ganzen Familie, bei Kerzenschein und Heiterkeit.

Ohren gespitzt: Squatopoly kannst Du nicht sofort out of the box spielen, denn Squatopoly ist ein Paket um ein berühmtes Gesellschaftsspiel ähnlichen Namens zu besetzen. Solltest Du kein Spiel besitzen, das Du besetzen könntest, ist Deine Kreativität gefragt: ein Spielfeld lässt sich auch leicht selbst anfertigen: klebe die Squatopoly-Sticker einfach auf ein großes Stück Pappe (Pizzaschachtel, Umzugskarton, Flachbildschirmverpackung). Drucke Dein eigenes Geld und benutze die Bauklötzchen der Kinder oder die Kronkorken Deiner Gäste als Häuser und Spielsteine. Und leihe Dir zwei Würfel von Nachbarn aus!

Lade Freunde ein und dann besetzt gemeinsam – denn allein machen sie Dich ein. Je mehr Mitspieler*innen, desto besser! Nur die Größe Deiner Bude begrenzt die Anzahl der Spielenden.

Und das Schönste ist: Ihr könnt nur alle gemeinsam gewinnen; oder alle gemeinsam verlieren, denn Ihr kämpft vereint gegen die Windmühlen der bürokratischen Würfel.

Interesse:

Mehr Informationen und den Webshop findest Du hier: http://squatopoly.de/

BüroFürKratie

Der Verein eiliges Kanonenohr e.V. in Berlin nahm mehrfach an dem Kunstfestival 48Stunden Neukölln teil. Für das Projekt „Büro für Kratie“ lieferte ich die Blaupausen der Amtsformulare und der Handlungsanweisungen für die „Beamte“, programmierte einen Wartenummern-Drucker und einen Sprechtest für 48 Stunden großen Spaß!

Mehr Infos findet ihr auf der Seite von Ida Nowhere: http://www.ida-nowhere.com/?p=2219

Spielregeln des Büros für Kratie

Vokü Spiel

Vokü ist ein Kartenspiel für 3-5 Personen. Es dreht sich alles ums Kochen und Essen.
Vokü ist eine Abkürzung für Volxküche und bezeichnet ein selbstorganisiertes Gruppenkochen bei dem ehrenamtliche Köch*innen Mahlzeiten zu erschwinglichen Preisen bereiten. Neuerdings hat sich auch die Bezeichnung KüfA etabliert, eine Abkürzung für Küche für Alle. Im Spiel schlüpfst Du in die Rolle eines solchen Vokü-Kochs oder einer ebensolchen Küfa-Köchin. Wer mit rethorischem Geschick und spielerischer Rafinesse die meisten Mitspielenden von seinem oder ihrem Essen überzeugen kann erhält die meisten Sternis und gewinnt so das Spiel. Doch vor das Kochen haben die Götter (oder andere Kreaturen) die Nahrungsbeschaffung gestellt: ihr müsst erstmal zum Containern gehen… Sei es bei Agli, Königs oder Biofrisch es kann immer wieder passieren, dass Du einige Nieten aus dem Stapel angelst – doch auch eine gut zubereitete Schuhsohle könnte eventuell Gäste locken. Denn es ist alles nur eine Frage Deiner Überzeugungskraft. Du kannst Dein Gericht in ausschmückenden und ausschweifenden Beschreibungen des exquisiten Kochvorgangs Deinen Mitspieler*innen schmackhaft machen, dass Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft – jedoch am Ende Deiner Rede müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden. Und dann können alle sehen, was Du da verbraten hast. Manchmal führt das schon zu einiger Belustigung. Nebenbei könnt Ihr außerdem noch Sprachen lernen: das Spiel ist komplett auf englisch, deutsch und spanisch übersetzt.

Vokü Spiel verpackt

Piratenregatta

Piratenregatta ist ein Spiel für zwei Personen, das ich gemeinsam mit einem Freund erfunden habe. Mit der Idee als Grundlage kreierten wir (drei Kommilitonen von der HdM Stuttgart und ich) sowohl die gedruckte als auch die Online-Version des Spiels. Eine Zusammenarbeit der Studiengänge Audio-Visuelle-Medien und Drucktechnik. Leider kann man das Online Spiel heute nur noch als Hotseat-Version benutzen, da der Server nicht mehr läuft. Ich hoffe auf einen Relaunch noch in diesem Jahrzehnt 🙂 Die Hotseat-Version findet ihr hier (leider sind beide Spielernamen nullen).

Den Spielplan konnte ich als Teil einer „Forschungsarbeit“ im Praktikum Messtechnik drucken: es ging darum die Passerabweichung bei einer Einfarben-Offsetdruckmaschine zu bestimmen. Niemand hatte etwas dagegen einzuwenden, dass ich neben den Noniusskalen auch noch mein Spiel mitdruckte – dreifarbig: Sonderfarben orange, braun und blau. Nebenbei mein erster Einsatz als Drucker an einer Heidelberger GTO52. Die Printversion hat dann aber nie endgültig das Licht der Welt erblickt, da ich die Kosten für Verpackung, Kaschierung, Spielfiguren, Chips, Anleitung usw scheute. Der Wilde3 Verlag ist mittlerweile aufgelöst und das Projekt liegt auf Eis bzw. auf Festplatte.

Klicke auf das f für das Flash-Spiel, action-scripted von Phillipp, dem interceptor:

Das Spiel

Zwei verfeindete Piratenkapitän*innen haben Wind von einem versteckten Piratenschatz bekommen.
Ihr übernehmt die Rolle eines Piratenkapitäns, heuert Matrosen an und rüstet euer Schiff aus.
Bergt mit Euerem Kapitän den Schatz von der Insel und bringt ihn in den sicheren Hafen.

Zwei Piratenkapitäne veranstalten eine Regatta zur Schatzinsel und zurück (schematische Darstellung, der Wasserstreifen in der Mitte ist natürlich viel länger).

 

Folder mit Spielanleitung

 

Spielanleitung Innen

Swiss Lobby

Swiss Lobby ist ein Gesellschaftsspiel, das im Rahmen des Praktikums „Projekte der Druckanwendung“ an der HdM Stuttgart erfunden, gestaltet und produziert wurde. Ziel war es ein Spiel zu entwickeln und umzusetzen, mit dem man die Funktion des Schweizer Parlaments erklären, und damit zur politischen Bildung beitragen kann. Die Zielgruppe der Spieler stellen hauptsächlich junge Menschen dar, welche spielerisch dem Thema Parlament und Gesetzgebung nähergebracht werden sollen. Dem wachsenden Desinteresse junger Leute am politischen Geschehen kann somit auf spielerischer Ebene entgegen gewirkt werden. Aber auch politisch Interessierte werden Spaß an dem Spiel haben. Die sehr komplexen Vorgänge während der schweizerischen Gesetzgebungsphase sind in dem Spiel gut reflektiert. Dennoch sind die Spielregeln weitgehend einfach gehalten und somit ist das Spiel für die ganze Familie geeignet. Mit Humor und Augenzwinkern wird das Gerangel um Gesetze und Interessen der Politik an den Wohnzimmertisch geholt. Es gibt durch aktuelle Themen, wie Umweltschutz, Zuwanderung und Arbeitsmarktpolitik viele Anregungen zur Diskussion.
Wir hatten bei der Umsetzung eines derart umfangreichen Druckproduktes viel Arbeit, haben aber auch viel über Gruppenarbeit, Druckmaschinen und Verarbeitung gelernt und hatten dabei auch noch viel Spaß. Wir sind stolz Ihnen das fertige Produkt präsentieren zu können, und hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben. Wir wünschen viel Vergnügen beim Spielen.

Die Erfinder Matthias Ziegenheim und Andreas Guntermann.

 

Mehr Informationen in der Dokumentation (pdf).