Squatbox

Mit Navid Tschopp habe ich 2015 eine sogenannte Squatbox entwickelt. Es handelt sich dabei um ein digitales Mahnmahl. Ein Raspberry Pi (zuvor eine PirateBox) stellt eine offene WLAN-Verbindung bereit. Nutzer verbinden sich mit ihren Smartphones und glauben, sie befänden sich im Internet. In Wahrheit wird jede Anfrage mit Inhalten aus der Squatbox bedient, so dass nur die Texte, Bilder, Töne und Videos vom Mahnmal angezeigt werden können und dem Nutzer so die Information „ungefragt“ untergejubelt wird.
Mehr Infos hier: http://www.cabaretvoltaire.ch/de/projekte/invent-the-future-with-elements-of-the-past/navid-tschopp.html

WordPress Theme SquatBox

Setup:

  • Raspberry Pi 1
  • WLAN-Stick mit AP-Mode
  • raspbian
  • hostapd
  • DNS-Server
  • nginx-Webserver
  • WordPress

 

 

Karriereleiter

Die Karriere einer Leiter. Zunächst leistete sie zuverlässig ihre Dienste während der 48 Stunden Neukölln. Dann nahm die PARTEI die Leiter unter ihre Fittiche. Letzte Nachrichten zeugen von einem traurigen Bild.

Atommüll-Spender

Endlich! Dauerspaß für die ganze Familie!

Mit dem Atommüll-Spender bieten wir auch Ihren Kindern äußerst nachhaltige, vegane Snacks: Daran werden Sie noch lange zu knabbern haben! Das Verfallsdatum beträgt einige Millonen Jahre, das leistet kein anderer Hersteller! Der zum Einsatz kommende Atommüll ist handgefertigt in einem Berliner Hinterhof! Alles Fair Trade und CO2-neutral, TÜV-geprüft und schwefelarm, echt jetzt. Sie können uns vertrauen.

 

Gemeinsam mit Julius Lankes baute ich diesen praktischen Atommüll-Spender. Gegen 50 cent erhält jedes Kind eine handvoll Atommüll – garantiert ungenießbar, dafür leuchtet es aber im Dunkeln!

Recognition Composition

Recognition Composition, Face-Defector oder Anonymizer – einen endgültigen Namen für das Werk habe ich noch nicht gefunden.

Unter einem dieser Namen stellte ich das Werk bereits mehrfach aus:

  • DAS Weekend Berlin
  • Art Buzzl Regensburg
  • Galerie Bauchhund
  • Berliner  Mitteclub

Das Programm nimmt Bilder von einer Webcam auf und analysiert sie mit OpenCV haarcascades, um Gesichter zu finden. Die Gesichter werden ausgeschnitten und mit einem Balken „anonymisiert“. Auf einer Leinwand werden zig dieser Bilder angezeigt und neu erkannte Gesichter sofort hinzugefügt. Auf einem zweiten Bildschirm wird einer Überlagerung aller Gesichter angezeigt. Starrt man lange genug in die Kamera wird die Überlagerung dem Betrachter immer ähnlicher. Bei zwei Betrachtenden entsteht eine Mischgestalt. Schafft man es die gesamte Leinwand mit dem (den) eigenen Gesichter voll zu machen, druckt ein Kassenbon-Nadeldrucker ein zweifarbiges Bild des gemorphten Gesichts mit Datum und Uhrzeit. Dabei handelt es sich um ein Unikat, da das Bild nach dem Druck wieder verändert wird.

 

Sourcecode:

Auch eine Methode das Gesicht zu verwaschen:

 

Der Druck des Kassenbons erfolgt hier wie bei GunPrinter mit Hilfe von IrfanView:

 

CourageKaraoke

Alle Jahre wieder: 48 Stunden Neukölln. Diesmal zum Thema Courage das Programm CourageKaraoke, bei dem sich die Nutzer*innen verausgaben sollen. Nebenbei müssen sie einen rosafarbenen Gummihandschuh tragen und ihren Mittelfinger zeigen. Der Computer fordert zur Wutentladung vor laufender Kamera auf. Die erzeugten Videos werden automatisch bei Youtube veröffentlicht. Wie man den Videos entnehmen kann, hat das Programm nicht so ganz gut funktioniert…

 

Setup:

  • Windows-Computer
  • zwei Webcams
  • Mikrofon
  • Lautsprecher
  • Internetverbindung
  • Gummihandschuh

Ein C++-Programm unter Verwendung der OpenCV-Library macht Fotos mit der Frontkamera und erkennt in den Bildern rosarote Mittelfinger. Eine Java-Applikation überwacht die Lautstärke und sorgt für das UserInterface und den Programmablauf (Ansagen, Fragestellung und schließlich Upload des Films von der zweiten Kamera).

BüroFürKratie

Der Verein eiliges Kanonenohr e.V. in Berlin nahm mehrfach an dem Kunstfestival 48Stunden Neukölln teil. Für das Projekt „Büro für Kratie“ lieferte ich die Blaupausen der Amtsformulare und der Handlungsanweisungen für die „Beamte“, programmierte einen Wartenummern-Drucker und einen Sprechtest für 48 Stunden großen Spaß!

Mehr Infos findet ihr auf der Seite von Ida Nowhere: http://www.ida-nowhere.com/?p=2219

Spielregeln des Büros für Kratie

Pfeifen Sie nach dem Sprechton

Mit Jakob Friedl habe ich im Jahre 2007 eine interaktive Maschine gebaut, die Passanten im Fürther Korridor zum Pfeifen aufforderte. An die 400 zehnsekünder wurden aufgenommen. Leider hat sich die Maschine bei der zweiten Ausstellung ein Jahr später selbst zerlegt. Die Wackelbilder wurden einzeln mit einer billigsten Webcam aufgenommen und parallel dazu Ton mitgeschnitten, natürlich passt das nicht ganz zusammen. Eigentlich sollte ein Algorythmus den korrekten Pfeifton erkennen. Das war den Usern aber zu schwierig, so dass das Feature entfallen musste. Für mehrere Wochen düdelte der Rechner vor sich hin und wurde nicht geklaut oder abgeschaltet – die Hardware wollte vermutlich keiner mehr haben.

Wer wirklich will erfährt hier mehr darüber: http://jakob-friedl.de/?p=547

Pizzaofen

Ist das Kunst oder kann man das Essen?